Harissa - die traditionelle tunesische Chilipaste

In Tunesien kommt wohl niemand an Harissa vorbei. Die scharfe rote Paste gehört einfach zu jeder Mahlzeit: ob als Würze in Soßen und Suppen, als Brotaufstrich, als Dip zum Nationalgericht Couscous oder auch zum Lablabi, dem traditionellen Arme-Leute-Essen. Auch wenn Vorsicht geboten ist, sollte sich niemand von der Schärfe abschrecken lassen, Harissa kann zwar brennend scharf ausfallen, lässt sich aber in kleinen Portionen und notfalls mit viel Olivenöl verdünnt mit jedem Geschmackssinn genießen. Wer nach der Rückkehr in die Heimat das tunesische Urlaubsgefühl noch ein wenig verlängern möchte, kann sich die orientalische Würze einfach selbst mixen.

Harissa- Rezept


Zutaten:


4 Knoblauchzehen
100 g getrocknete rote Chilischoten
2 EL Kreuzkümmel
2 EL Koriandersamen
1 TL Salz
3-4 EL Olivenöl

Zubereitung:


Im Umgang mit den Chilis empfehlen sich unbedingt Handschuhe, zwar rufen die Schoten bei den wenigsten Hautreaktionen hervor, aber jeder fasst sich doch einmal unbeabsichtigt ins Gesicht, und Augenkontakt kann sehr unangenehmes Brennen verursachen.
Zunächst werden die Chilischoten längs aufgeschnitten und die Kerne entfernt. Dann in einem Mörser fein zerstoßen und in den Mixer geben. Nun die weiteren Zutaten hinzugegeben und alles mit Olivenöl aufgießen. Wenn die Konsistenz zu fest bleiben sollte, kann man einfach etwas mehr Öl hinzufügen.
In einem verschlossenen Glas hält sich Harissa nahezu unbegrenzt, nach dem Öffnen sollte es immer vollständig mit Olivenöl bedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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